Über den Autor

Wolfgang E. Kern

Wolfgang E. Kern, Jahrgang 1954, ist Informatiker, Politikwissenschaftler und Autor. Seit mehr als vier Jahrzehnten beschäftigt er sich mit Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf Verwaltung, Politik und Gesellschaft.

Beruflicher und wissenschaftlicher Hintergrund

Seine berufliche Laufbahn führte ihn von der Bezirksregierung Trier zu den europäischen Institutionen. In leitenden Funktionen bei der Europäischen Kommission, Eurostat und dem Europäischen Parlament war er als IT-Projektmanager und im Qualitätsmanagement an der Entwicklung und Umsetzung komplexer digitaler Verwaltungs- und Informationssysteme beteiligt.

Bereits Anfang der 1990er-Jahre wurde Wolfgang E. Kern gemeinsam mit seinem Team im Bundeswettbewerb für anwenderfreundliche Softwareentwicklung in netzwerkunterstützenden Systemen ausgezeichnet.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit in der Informationstechnologie widmete er sich politikwissenschaftlichen Fragestellungen. Diese Verbindung von technischer Erfahrung und gesellschaftswissenschaftlicher Analyse prägt seine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, Grenzen und Folgen künstlicher Intelligenz.

Motivation und Perspektive

Die Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten digitaler Transformation haben Wolfgang E. Kerns Blick auf technologische Entwicklungen geprägt. Für ihn steht dabei nicht allein die Frage im Mittelpunkt, was Maschinen leisten können, sondern vor allem, wie Menschen und Gesellschaften mit neuen technischen Möglichkeiten umgehen.

Sein Buch „KI-ALARM? – Zwischen Kontrollverlust und Co-Intelligenz“ verbindet technische Grundlagen mit gesellschaftlicher und politischer Analyse. Es plädiert für einen kritischen, selbstbestimmten Umgang mit künstlicher Intelligenz. Den zentralen Gedanken bildet die Co-Intelligenz: das produktive Zusammenspiel menschlicher und künstlicher Intelligenz, bei dem die Verantwortung beim Menschen verbleibt.